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2025 – Ein Jahr mit Patina

  • Autorenbild: Karin Braukhaus-Becker
    Karin Braukhaus-Becker
  • 31. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit


2025 war kein Jahr der großen Effekte.

Eher eines mit Tiefe. Mit Gebrauchsspuren. Mit Erkenntnissen, die bleiben.


Ich habe dieses Jahr oft gedacht:

Reife ist kein Makel. Sie ist ein Werkzeug.

Und Humor – ganz ehrlich – ein verdammt gutes Überlebensprinzip.


Weniger laut. Mehr Wirkung.


Bei braukhaus.com ging es 2025 nicht darum, noch eine Schicht Kommunikation draufzulegen. Sondern eher darum, Dinge wegzulassen. silver thinking® ist klarer geworden. Erwachsener. Selbstbewusster.


Keine Buzzwords mehr.

Keine Zielgruppen-Kosmetik.

Sondern echte Resonanz.


Ich habe mit Unternehmen gearbeitet, die verstanden haben:

Wer Menschen in der zweiten Lebenshälfte ernst nimmt, gewinnt Vertrauen.

Und wer Klarheit schafft, zeigt Respekt.


Gerade in meiner Arbeit für Seniorenwohnen NRW wurde das besonders deutlich:

Menschen, die sich mit dem Thema Wohnen im Alter beschäftigen,

wollen keine Versprechen.

Sie wollen Orientierung.

Und Kommunikation auf Augenhöhe.


Manchmal lag plötzlich Stille im Raum – da, wo vorher PowerPoint war.

Und das war meist der Moment, in dem etwas Gutes entstand.


Talente statt Titel


Bei Talent Exchange habe ich 2025 etwas sehr Befreiendes erlebt:

Niemand interessiert sich für Überschriften.

Nur für Substanz.


Keine Titel-Paraden.

Kein Lebenslauf-Bingo.

Sondern Menschen, die etwas können –

und es auch einsetzen wollen.


Titel machen Eindruck auf Papier.

Talent macht Wirkung im Raum.

Und Erfahrung?

Die erkennt man nicht an der Visitenkarte,

sondern daran, was passiert, wenn jemand loslegt.


Wald statt WLAN


waldverliebt.com durfte weiter das tun, was mir selbst immer wichtiger wird: entschleunigen.


2025 roch nach Moos.

Klang nach Wind in den Bäumen.

Und fühlte sich an wie ein tiefer Atemzug zwischen zwei Terminen.


Der Wald hat mir wieder einmal gezeigt:

Die besten Antworten kommen selten auf Knopfdruck.

Aber zuverlässig, wenn man zuhört.


Das große Rauschen da draußen


Das Internet war 2025… sagen wir: ambitioniert.

Mehr KI. Mehr Tempo. Mehr Meinung pro Quadratmeter.


Und gleichzeitig spürbar: eine leise Gegenbewegung.

Menschen, die genug haben vom Dauerfeuer.

Die wieder Tiefe suchen. Haltung. Sinn. Vielleicht sogar Stille.


Ich habe dieses Jahr öfter Nein gesagt.

Und gemerkt, wie wohltuend ein gut gesetztes Nein sein kann.


Ich habe Projekte verabschiedet. Andere ins Herz geschlossen.

Habe gezweifelt, gelacht, neu sortiert – manchmal alles an einem Tag.


Was bleibt


2025 war kein Jahr der Showeffekte.

Es war ein Jahr der feinen Justierung.

Der inneren Ordnung.

Der kleinen, klugen Schritte.


Für 2026 wünsche ich mir – und uns allen – weniger Müssen und mehr Dürfen.

Mehr Vertrauen ins Unfertige.

Mehr Mut zur Lücke.


Und vor allem:


Lass Platz im Kopf für Träume und Flausen.


In diesem Sinne:

Einen guten Rutsch ins Jahr 2026 ✨


Karin

 
 
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